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Arbeitsmedizinische Vorsorge und Eignungsuntersuchungen für Auslandseinsätze

Durch die wirtschaftliche Verflechtung werden zunehmend, vor allem in der Montage und im Industrieservice, länderübergreifend Arbeitseinsätze durchgeführt.

Es stellt sich die Frage, ob eine in Österreich durchgeführte arbeitsmedizinische Vorsorge und Eignungsuntersuchung in anderen Gemeinschaftsstaaten der EU anerkannt wird.

 

Ärztliche Qualifikation

Generell sind Zusatzqualifikationen von ÄrztInnen, die in einem Mitgliedsland der Europäischen Union erworben wurden, anerkennungsfähig, da ja in allen europäischen Ländern die entsprechenden Regelungen auf denselben EU-Richtlinien basieren. Relevant ist daher, dass die arbeitsmedizinische Vorsorge bei Auslandseinsätzen durch einen ausgebildeten Arbeitsmediziner oder durch ein arbeitsmedizinisches Zentrum durchgeführt wird. Arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchungen dürfen nur von ausgebildeten Arbeitsmedizinern oder anerkannten arbeitsmedizinischen Zentren durchgeführt werden.

 

Anerkennung von arbeitsmedizinischen Eignungsuntersuchungen

Da EU-Richtlinien nicht unmittelbar anwendbar sind, sondern in nationales Recht umzusetzen sind, sind Untersuchungsrichtlinien und Eignungskriterien nicht in allen Staaten gleich.

Es ist daher in jedem Einzelfall, also bei jeder untersuchungsrelevanten Einwirkung zu prüfen, wie weit die nationalen Normen übereinstimmen und im Bedarfsfall sind daher die Untersuchungsumfänge auf die medizinische Arbeitsschutznorm des Empfängerlandes (Ort der Beschäftigung) anzupassen.

Die „ARGE Arbeitsmedizin“ bietet sämtliche arbeitsmedizinische Vorsorge- bzw. Eignungsuntersuchungen sowie wiederkehrende Untersuchungen nach EU-Normen, die auf das konkrete Empfängerland abgestimmt werden. Für die wesentlichen Empfängerländer wie Deutschland, Italien und Benelux ist eine Konformität der bei ArbeitsmedizinerInnen der „ARGE Arbeitsmedizin“ durchgeführten arbeitsmedizinischen Untersuchungen grundsätzlich gewährleistet.

Vor Entsendung zum Arbeitseinsatz im Ausland, insbesondere in Nicht-EU-Staaten und Übersee ist eine Abklärung der rechtlichen Rahmenbedingungen im medizinischen Arbeitsschutz unbedingt empfehlenswert.