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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Im Downloadbereich stellen wir Ihnen zusätzlich weitere Informationen bzw. diverse Formulare zur Verfügung.

 

  • Wer bezahlt die Untersuchungen?
  • Gibt es einen Kostenersatz?
  • Wer hat Anspruch auf Kostenersatz?
  • Wie viel wird bezahlt?
  • Wer wird informiert?
  • Ärztliche Schweigepflicht
  • Wer darf die Untersuchungen durchführen?
  • Abrechnungsfragen USt

 

Wer bezahlt die Untersuchungen?

Die Kosten arbeitsmedizinischer Untersuchungen hat der Arbeitgeber zu tragen.

 

Gibt es einen Kostenersatz?

Sofern arbeitsmedizinische Untersuchungen in Zusammenhang mit sozialrechtlich geregelten Berufskrankheiten (Anlage 1 – Liste der Berufskrankheiten zu §177 ASVG) stehen, wird Kostenersatz durch den zuständigen Träger der Unfallversicherung gewährt.

 

Wer hat Anspruch auf Kostenersatz?

Der jeweilige Arbeitgeber nach dem Sozialversicherungsrecht hat Anspruch auf Kostenersatz.

 

Wie viel wird bezahlt?

Kostenersatz wird bis zur Höhe der von der Unfallversicherung ausgewiesenen Tarife, die zwischen dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger und der Ärztekammer vereinbart sind, erstattet.

Tarifliste AUVA

 

Wer wird informiert?

Der Proband erhält einen Laborbefund mit Hinweis auf eventuelle weitere Abklärungen. Auf Anfrage wird bei jeder Untersuchung der Gesamtbefund dem Probanden zur Verfügung gestellt. Bei arbeitsmedizinischen Untersuchungen nach der Verordnung zur Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz (VGÜ) wird dem Arbeitsinspektionsärztlichen Dienst ein Befund samt Beurteilung übermittelt. Dem Arbeitgeber wird die Eignung mitgeteilt.

 

Ärztliche Schweigepflicht

Alle Untersuchungen werden unter strenger Wahrung des ärztlichen Berufsgeheimnisses (Verschwiegenheitspflicht) durchgeführt.

 

Wer darf die Untersuchungen durchführen?

Untersuchungen werden von ausgebildeten Arbeitsmedizinern durchgeführt. Für Vorsorge- (Eignungs- und Folge-) untersuchungen sind spezielle Zusatzausbildungen (Ermächtigungen) erforderlich.

 

Abrechnungsfragen - USt

Nach dem Umsatzsteuererlass "Umsatzsteuerrichtlinien-Wartungserlass 2013" (GZ BMF-010219/0420-VI/4/2013 vom 29.11.2013) sind die Tätigkeiten der Arbeitsmediziner nicht als Heilbehandlung zu werten. Daher ist die Steuerbefreiung aus ärztlicher Tätigkeit nach § 6 Abs. 1 Z 19 Umsatzsteuergesetz 1994 nicht anzuwenden. Dies gilt auch für berufliche Eignungsuntersuchungen (VGÜ).